Stadt Winterthur

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GESCHICHTE

1895

1. Juli: Aufnahme des Rösslitrambetriebes durch die Tram-Omnibus-Genossenschaft Winterthur. Die einzelnen, mit zweispännigen, schienenlosen Rösslitrams betriebenen Linien wurden nach und nach wieder aufgehoben, und am 12.4.1897 wurde der Betrieb ganz eingestellt.

1898

13. Juli: Betriebseröffnung der ersten Tramlinie Winterthur (Rudolfstrasse)–Töss mit vier Motor- und einem Anhängerwagen.

1912

1. November: Verlängerung der Tramlinie Töss von der Rudolfstrasse bis zum heutigen Bahnhofplatz.

1914

31. Oktober: Bezug des Tramdepots Deutweg.

1915

28. Januar: Eröffnung von neuen Tramlinien ab Bahnhofplatz zum Deutweg, zum Stadtrain (via Graben–Obertor) und nach Wülflingen (Lindenplatz).

1922

30. November: Tramlinienverlängerung vom Deutweg nach Seen (Schulhaus).

1926

22. März: Fertigstellung der Stadtrainbrücke und Tramlinienverlängerung.

1930

6. April: Nach heftiger politischer Debatte gab das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung für die Rosenberg-Linie dem fortschrittlichen Autobus gegenüber dem Tram den Vorzug.

1931

20. Februar: Eröffnung der Autobuslinie nach Rosenberg mit drei Autobussen.

18. Dezember: Tramlinienverlängerung Stadtrain–Bahnhof Oberwinterthur.

1935

Umbau des Bahnhofplatzes.

1937

Beschluss, die Wagenfarbe aus Aspekten der Verkehrssicherheit von Grün auf Rot zu ändern.

1938

20. Februar: Der Souverän sprach sich an diesem Tag mit grosser Mehrheit für die Umstellung der Linie nach Wülflingen von Tram- auf Trolleybusbetrieb aus.

28. Dezember: Umstellung der Tramlinie nach Wülflingen auf Trolleybusbetrieb.

1941

24. Juli: Umstellung der Tramlinie nach Seen auf Trolleybusbetrieb.

1948

26. April: Umstellung der Autobuslinie nach Rosenberg auf Trolleybusbetrieb (Rückfahrt via Graben–Technikumstrasse).

1951

6. Oktober: Umstellung der Tramlinie nach Oberwinterthur auf Trolleybusbetrieb. Verlängerung der Linie bis Zinzikon.

3. November: Umstellung der Tramlinie nach Töss auf Trolleybusbetrieb.

1957

24. November: Nachdem das Stimmvolk die Beschaffung von Busanhängern verworfen hatte, billigte es den Kauf von fünf Gelenktrolleybussen.

1959

Erweiterung Busdepot Deutweg. Die ersten fünf Gelenktrolleybusse der Winterthurer Verkehrsbetriebe wurden in Betrieb genommen.

1960

Umbau des Bahnhofplatzes. Sperrung des Busbahnhofs für den privaten Verkehr.

4. Dezember: Umstellung der seit dem 17.12.1933 von einer privaten Autobus-Gesellschaft betriebenen Breite-Linie auf Trolleybusbetrieb und Übernahme durch die Verkehrsbetriebe. Zusammenlegung mit der Rosenberg-Linie. Verlängerung der Trolleybuslinie nach Wülflingen bis Härti.

1963

3. Oktober: Eröffnung der Autobuslinie Winterthur (Stadthaus)–Flughafen Kloten.

1965

2. Juni: Verlängerung der Trolleybuslinie nach Töss von der Bahnlinie bis Rieter.

1967

1. April: Bezug des Busdepots Grüzefeld.

20. November: Eröffnung der Autobuslinie Waldheim–Deutweg–Grüzefeld–Oberwinterthur–Rychenberg.

1968

1. April: Einführung der Selbstbedienung (Billettausgabegeräte und Felderkartenentwerter im Bus, Einheitstarif).

1971

23. Mai: Eröffnung einer Parallelverbindung zwischen Brütten–Bassersdorf via Oberwil–Birchwil.

1974

21. Oktober: Eröffnung einer Autobuslinie Steig–Zürcherstrasse–HB–Technikumstrasse–Deutweg–Grüzefeld–Seenerstrasse–Pfaffenwiesen unter gleichzeitiger Aufhebung der Linie Waldheim– Rychenberg.

1980

1. Juni: Da der Flughafen an das Eisenbahnnetz angeschlossen und der Bahnhof Bassersdorf verlegt wird, führt die Autobuslinie in einer Schleife zum neuen Bahnhof Bassersdorf, wo sie in verkehrsschwachen Zeiten endet. Während einer kurzen Versuchsperiode wird der Bahnhof Kloten bedient.

1982

8. Mai: Eröffnung einer Eilkursverbindung mit Doppeldecker-Autobussen (ehemalige Swissairbusse) HB–Technorama–HB.

23. Mai: Neukonzeption des Liniennetzes: Separierung der Linien Rosenberg und Breite. Die Steig wird werktags während der Hauptverkehrszeiten mit einer direkten Linie zum HB bedient, in der übrigen Zeit nur durch eine Anschlusslinie Rieter–Zürcherstrasse–Steig–Rosenau–Rieter. Die Linien Lindenplatz–Eichliacker und HB–Oberseen werden eröffnet.

16. Juni: Verlängerung der Trolleybuslinie nach Oberwinterthur bis Wallrüti.

1983

Umbenennung der VW (Verkehrsbetriebe Winterthur) in WV (Winterthurer Verkehrsbetriebe) und Einführung eines neuen Unternehmens-Logos.

1984

Neugestaltung und Überdachung des Busbahnhofs.

1986

1. November: Eröffnung der Autobuslinie Moosacker–Hegi sowie einer während der Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag betriebenen Autobuslinie ab HB via Zürcherstrasse (Auwiesen) nach Steig.

1987

31. Mai: Die Autobuslinie zum Flughafen wird ab Bassersdorf–Talgüetli via Spranglerstrasse durch die Industriegebiete Bassersdorf und Kloten geführt.

30. Oktober: Der Linien-Ast Eichliacker–Rieter wird aufgehoben zugunsten einer neuen Linie Steig–Rosenau–Zentrum Töss–Schlosstal–Lindenplatz.

31. Oktober: Einführung des «Winti-Nachtblitzes». Spätverbindung in alle Vororte, zum Teil auch als Sammelkurse.

1989

28. Oktober: Eröffnung der Autobuslinie Hauptbahnhof via Rychenberg zum Bahnhof Oberwinterthur.

1990

27. Mai: Einführung des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV), Billettautomaten an den Haltestellen. Eröffnung einer Autobuslinie vom HB via Tössallmend–Pfungen nach Dättlikon, zum Teil via Neftenbach als Ergänzung zum PTT-Angebot. Die Linie zum Flughafen erhält eine einheitliche Linienführung, zusätzlich werden die Verbindungen Bassersdorf SBB–Chrüzstrasse–Oberwil und Bassersdorf SBB–Nürensdorf–Breite–Brütten eröffnet. Diese beiden Verbindungen werden bis 26. Mai 1995 durch einen vom ZVV beauftragten Dritten betrieben, dann aber wieder aufgehoben und in den WV-Fahrplan integriert.

28. Oktober: Eröffnung einer Nachtbusverbindung Winterthur–Zürich–Winterthur mit Abfahrt 02.00 Uhr in Zürich. Das Betriebsrisiko wird durch einen Trägerverein übernommen.

1991

26. Oktober: Umstellung der Linie HB–Grüzefeld–Etzberg–Oberseen auf Trolleybusbetrieb.

  • Änderung der Linienführung der Linie HB–Grüzefeld–Etzberg–Technorama via Industriestrasse–Ohrbühl.

1992

1. November: Eröffnung einer Verbindung HB–Lindberg an Sonntagen. Diese Verbindung verkehrte bis Oktober 1994.

1993

23. Mai: Eröffnung der Linie HB–Dättnau, Direktverbindungen HB–Hegi/Elsau, Änderung der Streckenführung der Linie Moosacker–Hegi/Elsau zugunsten einer Verbindung Moosacker–Zinzikon.

23. Mai: Die Postkurse der Linie Girenbad–Schlatt–Winterthur, welche bisher ab Waltenstein via Eidberg zum HB fuhren, erhalten eine neue Linienführung. Ab Waltenstein fahren die Kurse neu via Tolhusen–Elsau–Hegi nach Winterthur.

  • Die Linie wird auf dem Teilstück HB–Hegi–Elsau und zurück gemeinsam mit WV-Bussen betrieben.
  • Die Winterthurer Aussenwachten Gotzenwil, Eidberg und Iberg werden mit einer neuen Linie ab HB via Tösstalstrasse durch Postkurse erschlossen.

23. Mai: Die Linie Moosacker–Chli Hegi/Elsau verkehrt neu auf dem Trassee Moosacker–Zinzikon.

1995

3. April: Neue Autobuslinie HB–Schlosstal–Lindenplatz, womit das «Schlosstal» während der Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag direkte Anschlüsse zum und ab HB erhält.

Oktober: Neues Buskonzept am Hauptbahnhof. Auf Oktober wurde der gesamte Bahnhofplatz für den privaten Autoverkehr gesperrt. Gleichzeitig wurden alle Busstandplätze zentral am Bahnhofplatz angeordnet.

1996

8. Juni: Nachtbus Zürich–Winterthur verkehrt auch in der Nacht Freitag/Samstag.

27. Oktober: Die Busse der Ringlinie HB–Storchenbrücke–Breite–Waldheim–HB, welche wegen des Neubaus der Storchenbrücke seit dem 28.5.95 via Untere Vogelsangstrasse zur Haltestelle Storchenbrücke fuhren, verkehren wieder auf der «Normalroute», d. h. ab Bahnhofplatz via Zürcherstrasse–Untere Briggerstrasse–Storchenbrücke zur Breite. Die Linie wird auf Zusehen hin mit Autobussen betrieben.

1997

14. März: Ein 1940 zum Fahrleitungs-Reparaturwagen umgebauter «Rosenbergbus» tritt ins hintere Glied und wird von einem neuen «Turmwagen» abgelöst.

1. Oktober: Der Autobus Nr. 256 wird der Stadt Strumica (Mazedonien) zur Verfügung gestellt und steht dort als Schulbus im Einsatz.

15. Oktober: Der Gelenktrolleybus (Mandarinli) findet ein neues Heim beim «Trolleybusverein Schweiz» in Oberburg BE.

10. November: Die Trolleybusse Nr. 51, 52, 53 und 56 werden der Stadt Timisoara (Rumänien) zur Verfügung gestellt und stehen dort im Einsatz.

1998

12. März: «Depothalt». Die WV werden 100-jährig, und ein Medienanlass gibt den Startschuss zu diversen Jubiläumsaktionen für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Anlässe sind über das ganze Jahr verteilt.

1. Juni: Der Autobus Nr. 257 wird der Stadt Strumica (Mazedonien) zur Verfügung gestellt und steht dort als Schulbus im Einsatz.

17. Juli: Die Gelenktrolleybusse Nr. 107/115 werden der Stadt Ruse (Bulgarien) zur Verfügung gestellt und stehen dort im Einsatz.

1999

4. Juni: Die Gelenktrolleybusse Nr. 112 und 113 finden in Burgas, Bulgarien, eine neue Heimat.

2000

10./19. Mai: Fünf umweltfreundliche Citaro-Niederflur-Gelenkbusse, Nr. 321–325, werden angeschafft. Dies ist der Beginn einer neuen Beschaffungsstrategie, die auf mehr Komfort, grössere Umweltverträglichkeit und bessere Qualität setzt.

30. August: Die Gelenkautobusse Nr. 303, 305, 307 und 308 werden ausser Betrieb genommen und erfüllen nun ihren Dienst in der Stadt Zenica in Bosnien.

2001

3. Juli: Die Citaro-Niederflur-Gelenkbusse Nr. 326 und 327 werden angeschafft. Insgesamt verkehren nun sieben Comfort-Busse auf dem Stadtnetz und ermöglichen den Reisenden mit Gehbehinderungen und Fahrgästen mit Kinderwagen ein selbständiges Ein- und Aussteigen. Für Passagiere mit Rollstuhl kann zusätzlich eine Rampe ausgefahren werden.

25. September: Drei Berna-Gelenktrolleybusse, Nr. 116, 117, 119, gesellen sich zu den bereits früher nach Burgas geschickten Fahrzeugen des gleichen Typs.

2002

25. März: Der Stadtrat erteilt der Firma Solaris Bus & Coach Sp. Z o.o. in Owinska, Polen, den Zuschlag für die Lieferung von zehn neuen Fahrzeugen. Diesem Entscheid ist ein langes und aufwändiges Evaluationsverfahren vorausgegangen.

ab Juni: Die Haltestellen auf dem gesamten ZVV-Verbundgebiet erhalten ein neues Erscheinungsbild.

12. August: Die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Bahnhofplatzes zwischen dem Aufnahmegebäude SBB und dem Postgebäude werden aufgenommen. Der Umbau dauert rund ein Jahr.

26. August: Die ersten zwei Busse aus Polen treffen in Winterthur ein: der Gelenkautobus Urbino 18 und der Stadtautobus Urbino 12. Sie erhalten die Nr. 331 und 201.

27. August: Anlässlich der Medienpräsentation für diese beiden Busse bekennen sich die Winterthurer Verkehrsbetriebe zum bestehenden Trolleybusnetz.

2. Oktober: Die beiden neuen Busse Nr. 331 und 201 werden offiziell dem Betrieb übergeben.

28. Oktober: Im Rahmen der Beschaffung 2002 verlassen weitere fünf 2-Achs-Busse das Werk von Solaris in Bolechowo: einer für den Stadtbetrieb (Nr. 202), vier für den Überlandbetrieb (Nr. 281–284).

28. November: Die letzten drei in Polen bestellten Fahrzeuge treffen in Winterthur ein. Ein 2-Achser für den Überlandbetrieb mit einem leicht erhöhten Sitzkomfort und Rollgurten sowie zwei 3-Achs-Gelenkdieselbusse für den Stadtbetrieb. Sie tragen die Nr. 332, 333 und 285.

Mitte Dez.: Einbau einer modernen und umweltschonenden Waschanlage im Depot Grüzefeld. Sie ersetzt die seit 25 Jahren im Einsatz stehende Anlage.

Mitte Dez.: In der Nacht vom 14. Dezember verkehrt der Nachtbus Zürich–Winterthur zum letzten Mal. Mit dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2002 wird der Betrieb auf dem ZVV-Nachtnetz aufgenommen: Ab dem Hauptbahnhof erschliessen in den Nächten vom Freitag auf den Samstag und vom Samstag auf den Sonntag 4 Linien von Stadtbus und 3 Postautolinien die Stadt und die Aussengemeinden in einem Stundentakt bis 03.30 Uhr.

2003

Sommer: Patrouillen einer privaten Sicherheitsfirma verstärken das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste; und eine externe Reinigungsfirma stellt so genannte «Clean-Teams» zur Abfallentsorgung in den Bussen.

2004

Jan.: Testpersonen überprüfen die Qualität der Dienstleistungen im Sinne der ständigen Verbesserung. Vorerst handelt es sich um einen bis 2006 befristeten Versuch.

März: Der Stadtrat erteilt der Firma Solaris in Owinska, Polen, den Zuschlag für die Lieferung von 10 Gelenktrolleybussen.

März/Nov.: Erstmals verkehren auf der Strecke HB–Bruderhaus an Wochenenden und Feiertagen die Busse der Linie 12. Wird der Erfolg auch in den Jahren 2005 und 2006 anhalten, sollte der ZVV die Linie ab 2007 in sein reguläres Angebot aufnehmen.

Juni: Umbenennung der Winterthurer Verkehrsbetriebe in Stadtbus Winterthur. Ein modernes Erscheinungsbild sowie ein neues Logo prägen die Fahrzeuge ...

... und eine neue Dienstkleidung setzt frische Akzente.

Juli: Der Gemeinderat und der Verkehrsrat genehmigen die Kredite zur Einführung der Linie 14, Hauptbahnhof–Grüze-Märkte–Hegi, für eine Versuchsphase von drei Jahren.

Juli/August: Stadtbus Winterthur wird gemäss ISO 9001 zertifiziert und mit dem Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus ausgezeichnet.

Nov.: Anlässlich der Winterthurer Messe wird der neue Niederflur-Gelenktrolleybus vorgestellt. Es ist das erste Fahrzeug einer Serie von 10 Trolleybussen, welche bis Ende 2005 ausgeliefert werden. Die neuen Trolleybusse werden die Saurer-Fahrzeuge Nr. 122 bis 131 ersetzen.

Nov.: Alle Dieselbusse werden mit CRT-Partikelfiltern ausgerüstet, die den Ausstoss von Krebs erregenden Russpartikeln verhindern.

12. Dezember: Am Vortag ihrer offiziellen Eröffnung wird die neue Buslinie Hauptbahnhof–Grüze-Märkte–Hegi im Rahmen einer Gratisfahrten-Aktion der Öffentlichkeit vorgestellt.

2005

Ende Okt.: Der «Wildpark-Bus» hat Erfolg. Am letzten Betriebstag wird die Marke von 8000 Fahrgästen überschritten. Den Fahrgästen Nummer 7999, 8000 und 8001 wird ein kleines Präsent überreicht.

Dez./Jan. 06: Die letzten der im Mai bestellten zehn Niederflur-Gelenktrolleybusse Trollino treffen ein. Sie wurden wie die zuvor bestellten Dieselbusse von der Firma Solaris in Owinska, Polen, produziert und tragen die Nummern 171 bis 180.

2006

Januar: Bei einem nationalen Vergleich in Bezug auf umweltschonende Technologie liegt Stadtbus auf Platz zwei. Im Laufe des Jahres wird bei der Dieselbusflotte ein Erfüllungsgrad von 100 Prozent erreicht: Alle Fahrzeuge sind mit Abgasnachbehandlung ausgerüstet.

Februar–Dezember: Mit je 1,2 Millionen Kilometern auf ihren «Rädern» werden die Saurer-Gelenktrolleybusse aus der Flotte ausgeschieden und per Bahn nach Rumänien transportiert.

Juni: Der Zürcher Verkehrsverbund, ZVV, testet in der Stadt Winterthur sein neues Fahrgast-Informationssystem: Stadtbus sammelt während eines halben Jahres Erfahrungen mit dem neuen Leitsystem.

Juni–Dezember: Zum Schutz von Reisenden, Fahrpersonal und Infrastruktur werden sechs Fahrzeuge mit Überwachungskameras ausgerüstet. Diese werden primär auf den Nachtlinien eingesetzt.

10. Dezember: Der Zusammenschluss der Linien 3 + 6 zur Linie 3 (Oberseen–Rosenberg) und der Linien 5 + 13 zur Linie 5 (Dättnau–Technorama) bringt direkte Verbindungen zwischen den Stadtteilen. Gleichzeitig wird die Linie 14 (Hauptbahnhof–Grüze-Märkte–Bahnhof Hegi) bis zur neuen S-Bahn-Station «Bahnhof Hegi» verlängert. Damit ergibt sich eine optimale Erschliessung von Winterthur Ost.

Aufgrund der erheblichen Nachfrage wird das ZVV-Nachtbus-Angebot ausgebaut. Somit verlassen die letzten Nachtbusse Winterthur um 4.30 Uhr, weniger als zwei Stunden vor der Wiederaufnahme des Tagesbetriebs.

10. Dezember: Pünktlich auf den Fahrplanwechsel erhält Stadtbus drei Solaris-Autobusse (12, III) der neusten Generation. Die Busse benötigen nebst Diesel als Betriebsmittel auch eine Harnlösung (Ad Blue). Mit diesem System, kombiniert mit Partikelfilter, wird der Stickoxyd- und Feinstaubausstoss auf ein Minimum reduziert.

2007

19. Januar: Ein neues Zeitalter in der Betriebsführung bricht an: Nach einem mehrmonatigen Versuchsbetrieb wird das Leitsystem sukzessive in Betrieb genommen. Sämtliche Busse werden mit Bildschirmen ausgerüstet, welche die nächsten Haltestellen, die voraussichtliche Fahrzeit und die vorhandenen Umsteigemöglichkeiten anzeigen. Ebenso werden wichtige Haltekanten mit dynamischen Abfahrtsanzeigen ausgerüstet. Damit erhalten die Fahrgäste aktuelle Abfahrtszeiten und Hinweise auf allfällige ausserordentliche Situationen.

15. September: Mit einem Tag der offenen Tore im Depot Grüzefeld bietet Stadtbus der Bevölkerung Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen von Werkstatt und Leitstelle. Rund 3000 Besucherinnen und Besucher informieren sich mit grossem Interesse über Angebot und Technik, lassen sich durch die Oldtimerausstellung führen oder geniessen bei Speis und Trank die festliche Stimmung im Depot.

2008

24. Januar: Es liegen die Ergebnisse einer umfassenden vergleichenden Studie über die ökologischen, betriebs- und volkswirtschaftlichen Aspekte eines möglichen Wandels vom elektrisch angetriebenen Trolleybus auf ein anderes Traktionssystem vor. Diese zeigen, dass elektrisch angetriebene Busse der Stadt Winterthur weiterhin den grössten Nutzen bringen. Deshalb werden Optionen wie Gas-, Diesel-Hybrid- sowie Wasserstoff-/Brennstoffzellen-Antriebe verworfen. Somit beschliesst der Stadtrat, die 21 Trolleybusse aus den Jahren 1988 bis 1991 (Nr. 141–161) durch eine entsprechende Anzahl neuer Trolleys zu ersetzen.

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