Grossprojekte

Querung Grüze
Entwicklung Gebiet Neuhegi-Grüze
Das Gebiet Neuhegi-Grüze spielt eine zentrale Rolle für die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung von Winterthur. Es ist das grösste Entwicklungsgebiet der Stadt und Teil des Zentrumsgebiets Oberwinterthur/Grüze, das eines von elf Zentrumsgebieten von kantonaler Bedeutung ist.

Der Bahnhof Grüze wird künftig zum zweitwichtigsten Bahnhof von Winterthur. Das erweiterte Bahnhofs-Umfeld bietet langfristig ein grösseres bauliches Verdichtungs- und Umstrukturierungspotenzial.
Dem öffentlichen Verkehr kommt bei der Erschliessung dieses Gebiets eine zentrale Rolle zu. Die Winterthurer Bevölkerung hat am 29. November 2020 dem Bau der Brücke zugestimmt. 62% der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben ein Ja in die Urne gelegt.
Diese Brücke wird die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs massiv erhöhen. Deren wichtigste Pluspunkte sind:
- Direkte Verbindungen zwischen den Bushaltekanten auf der Brücke und den Bahnperrons
- Einfache Umsteigemöglichkeiten
- Buserschliessung der heute nicht angefahrenen westlichen Sulzerallee und des Bahnhofs Grüze
- Von allen Seiten (inkl. «Birchermüesliquartier») direkte Fussgängeranbindung an Bus und Bahn
- Schnellerer Bus zwischen Innenstadt und Neuhegi
Einweihung Querung Grüze
Für Stadtbus war die Genehmigung des Regierungsrates am 22. Dezember 2022 des Neubaus der Querung Grüze ein wichtiger Meilenstein. Das Eröffnungsfest der Brücke fand am 5. September 2026 statt.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026 wird die Linie 7 neu über die Brücke verkehren.
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Elektrifizierung Linien 5 und 7
Mit dem Bau der Leonie-Moser-Brücke am Bahnhof Grüze geht auch die Elektrifizierung der Buslinie 7 einher. Am 16. Mai 2022 genehmigte der Kantonsrat Fr. 17 942 000 für die Elektrifizierung der Buslinien 5 und 7. Die Umstellung der Linie 5 auf den Betrieb mit batteriebetriebenen Trolleybussen erfolgte am 15. Dezember 2024. Im Juli 2025 erteilte das Bundesamt für Verkehr die Baubewilligung für die Elektrifizierung der Buslinie 7. Die Inbetriebnahme erfolgt im Dezember 2026.

Mit der Elektrifizierung der Linien 5 und 7 kann Stadtbus künftig 90 Prozent der Busfahrgäste der Stadt Winterthur elektrisch, CO2-neutral und möglichst leise befördern. Die Kernelemente sind:
- Die Stadtbuslinie 5 fährt seit dem 15. Dezember 2024 elektrisch
- Elektrifizierung der Stadtbuslinie 7 mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026
- Bau von fünf Kilometern Oberleitung und Neubau/Ertüchtigung von fünf Gleichrichterstationen zur Sicherstellung der Energieversorgung (siehe Grafik)
Elektrifizierung Linie 5
Elektrifizierung Linie 5
In einem ersten Schritt elektrifizierte Stadtbus die Linie 5. Dafür stehen auf insgesamt 2425 Metern neue Fahrleitungen zur Verfügung. Zwischen Rosenau und Dättnau sowie Ohrbühl und Technorama kommt der Batteriebetrieb ohne Oberleitungen zum Einsatz. Ende 2024 konnte Stadtbus wie geplant die Linie 5 auf Elektrobetrieb umstellen. Der Betrieb läuft seither einwandfrei. Sieben Dieselbusse hat Stadtbus durch neue Fahrzeuge des Typs Hess ligh Tram 19 DC ersetzt.
Elektrifizierung Linie 7
Elektrifizierung Linie 7
Die Bauarbeiten starteten im Dezember 2025 und dauern bis etwa November 2026. Es entstehen in enger Zusammenarbeit mit Stadtwerk Winterthur zwei neue Gleichrichterstationen und rund 3 Kilometer neue Fahrleitungen aus Kupferdrähten mit 98 neuen Fahrleitungsmasten und drei neuen Mauerankern. Dies auf den Abschnitten Gaswerk bis Fachschule im Schlosstal und Grüzenstrasse bis «Im Link» in der Sulzerallee. Dieser Abschnitt umfasst auch die Querung Grüze, die neu zur Strecke der Linie 7 gehört. Dort kann Stadtbus über fünfzig Masten mitbenutzen, welche der öffentlichen Beleuchtung dienen. Die Linie 7 verkehrt ab Dezember 2026 nicht mehr über Grüzemärkte und Ohrbühl zur Sulzerallee, sondern über die neue Brücke beim Bahnhof Grüze. An der Sulzerallee entstehen deshalb die neuen begrünten Haltestellen «Im Link» und «Minervaplatz». Die Haltestelle Industriepark erhält einen neuen Standort. Für den Linienbetrieb wird Stadtbus Trolleybusse mit Batterie einsetzen.
Die wichtigsten Pressestimmen dazu
- Nau.ch vom 15. Juli 2025
- Landbote vom 1. Oktober 2024
- Nau.ch vom 30. September 2024
- Winterthurer Zeitung vom 19. April 2024
- Landbote vom 2. Juni 2023
- Bahnonline vom 17. Dezember 2021
- Toponline vom 16. Dezember 2021
- Landbote vom 22. Januar 2021
- Toponline vom 21. Januar 2021
- Energate vom 22. Januar 2021
Neubau Abstellhalle beim Busdepot
Ende 2026 erweitert Stadtbus das Busdepot an der Grüzefeldstrasse um eine neue Abstellhalle. Platz finden dort bis zu 15 Gelenkbusse. Die neue Halle ist nötig, um neue Fahrzeuge zu beherbergen. In den kommenden Jahren beschafft Stadtbus kontinuierlich neue Fahrzeuge.
Der Startschuss fiel mit einer Machbarkeitsstudie im Dezember 2024. Schon im Sommer haben der Stadtrat und der ZVV grünes Licht für den Bau gegeben. Für den Bau der neuen Abstellhalle mit Solaranlage
auf dem Dach erfolgte eine öffentliche Ausschreibung.

Beschaffung Elektrotrolleybusse
Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von Stadtbus Winterthur wurden gestellt. Stadtbus erneuert laufend seine Flotte mit einer neuen Elektrobusgeneration mit einem geschätzten Auftragswert von 110 Millionen Franken.

Die Submission der neuen Busgeneration wurde im September 2020 im offenen Verfahren durch Stadtbus durchgeführt. Es handelte sich um eine Rahmenausschreibung, bei welcher der Lieferant, der Bustyp und der Beschaffungspreis bestimmt wurden. Die Bestellungen werden in einzelnen, noch zu bewilligenden Tranchen erfolgen.
- Die ersten elf Doppelgelenk- und drei Gelenktrolleybusse der Carrosserie HESS AG sind seit Dezember 2022 im Einsatz. Die neuen Fahrzeuge ersetzen Gelenktrolleybusse, die aus Altersgründen ausgemustert werden mussten.
- Sechs neue Gelenktrolleybusse mit Batterie des Typs Hess ligh Tram 19 DC sind auf der Linie 5 seit Dezember 2024 im Einsatz.
- Lieferung von sechs neuen Gelenktrolleybusse mit Batterie des Typs Hess ligh Tram 19 DC im Laufe des Jahre 2025.
- Für 2026 sind zwölf Fahrzeuge des Typs Hess ligh Tram 19 DC bestellt.
Wichtige erreichte Meilensteine
- Start der Bauarbeiten an der Linie 7 im Dezember 2025
- Baubewilligung für Elektrifizierung der Buslinie 7 erteilt
- Die Elektrifizierung schreitet voran
- Ab Fahrplanwechsel verkehren alle 14 neuen Busse im Stadtverkehr
- Lieferung und Einweihung erster Doppelgelenktrolleybus im August 2022
- Bestellung von 11 Doppelgelenk- und 3 Gelenktrolleybussen bei der Firma Hess AG in Bellach im Juni 2021
- Vergabe an HESS AG Bellach im April 2021
- Testfahrten auf dem Stadtbusnetz im Januar 2021
- Start Submission im Oktober 2020
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